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PETR OVTSCHAROV *1981 in St. Petersburg, ist Sohn einer Klavierpädagogin und eines bekannten Filmregisseurs. Er absolvierte die Hochbegabtenklasse am Petersburger Konservatorium und studiert seit 1999 an der Universität Mozarteum in Salzburg bei Karl-Heinz Kämmerling. Er gewann zahlreiche Preise, u. a. die Silbermedaille im Tschaikowsky- Wettbewerb für die Jugend, Moskau; den Preis der Internationalen Sommerakademie Salzburg, den Preis der Firma Bösendorfer, den 1. Preis des Bundesmusikwettbewerb ‚Gradus und Parnassum‘ und ist Stipendiat der Herbert von Karajan-Stiftung Wien. In Zusammenarbeit mit dem Rundfunk spielte er sämtliche Etüden von Rachmaninoff ein. Beim Auswahlkonzert 2000 gewann er sowohl ein Reisestipendium als auch den Publikumspreis unserer Gesellschaft.
WON KIM *1972 in Seoul, Korea, erhielt mit 8 Jahren ersten Klavierunterricht von seinem Vater, Hochschulprofessor für Klavier und in Korea bekannt als Pianist.12jährig gab er sein erstes Konzert mit dem Philharmonic Orchestra Seoul. Er begann sein Studium an der Juillard School New York. Nach Abschluß 1991 studierte er am Mozarteum Salzburg bei Hans Leygraf und Christoph Lieske, absolvierte dort 2000 sein Magisterstudium mit Auszeichnung und studierte weiter an der HMTH, zunächst in der Solistenklasse bei David Wilde, z. Zt. bei Arie Vardie. Preisträger erster Preise beim Maria Canals Internationalen Musikwettbewerb und beim St. Charles Internationalen Klavierwettbewerb, gewann er weitere Preise und Auszeichnungen, trat als Solist mit renommierten Orchestern in Korea, Europa und USA auf, die teilweise von Rundfunksendern übertragen wurden.
GESA LÜCKER *1976 in Braunschweig, studiert z. Zt. an der HTMH in der Solistenklasse bei Martin Dörrie. Ihre Ausbildung ergänzte sie durch Meisterkurse u. a. bei Arie Vardi, Lazar Berman, Jerome Rose und Fabio Bidini. Sie ist u. a. Preisträgerin der ‚Bruno-Frey-Stiftung‘, 2003 des Internationalen Klavierwettbewerbs Val Tidone, 2004 Gewinnerin eines Reisestipendiums und des Publikumspreises der Chopin-Gesellschaft Hannover undim Juli 2004 des 1. Preises und des Beethoven-Award im Internationalen Musikwettbewerb IBLA Grand Prize (Italien). Mit diesem Gewinn ist die Teilnahme an einer Konzerttournee in den USA, sowie der Auftritt beim Preisträgerkonzert in der Carnegie Hall, New York im März 2005 verbunden.
Viktoria Lakissowa Mit Bachs Fantasie c-moll BWV 906, einem hübschen, kurzen Stück, spielte sich Viktoria Lakissowa ihre Finger warm. So gelang ihr danach Mozarts c-moll-Fantasie sehr gut. Teils pathetisch, auch dramatisch, im Andantino lyrisch, setzte sie ein schönes, geschlossenes Kunstwerk zusammen. Dramatisch und aufregend wurde es dann mit Liszts ‚Valse Infernale’. Das ist vermutlich der virtuose Gipfelpunkt des Franz Liszt. Bei diesen Glitzer-Passagen und Hämmern von Akkorden werden die Grenzen des optischen und akustischen Fassungsvermögens des Hörers fast überschritten – wie kann es da dem Pianisten noch gelingen, diesen immensen Berg von Noten richtig auf die Tasten zu verteilen?
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