
6 | Open -Air Konzert
Arthur Hinnewinkel, Klavier
Bastian Spier, Horn
Sinfonieorchester Hannover | Magdalena Klein
Georgengarten
in Herrenhausen
Programm
| A. Borodin | Polowetzer Tänze (aus Prinz Igor) |
| Wolfgang Amadeus Mozart | Hornkonzert Nr. 4 Es-Dur KV 495 |
| Robert Schumann | Klavierkonzert a-Moll op. 54 |
Änderungen vorbehalten
Die Künstlerinnen

Arthur Hinnewinkel
wurde im Jahr 2000 in den Vereinigten Staaten geboren und begann im Alter von 7 Jahren in Singapur Klavier zu spielen. In Frankreich trat er mit Chantal Riou in das Conservatoire Régional de Rueil und dann mit Anne-Lise Gastaldi in das Conservatoire Régional de Paris ein, in dieser Zeit gewann er seine ersten Wettbewerbspreise (Concours Flame, Claude Kahn, Île-de-France), bevor er im Alter von 15 Jahren in das Conservatoire National Supérieur de Paris aufgenommen wurde, um seine Fähigkeiten in der Klasse von Hortense Cartier-Bresson und Fernando Rossano sowie in der Kammermusik mit Claire Désert, François Salque, Maria Beloussova und Itamar Golan zu verbessern.
Er tritt als Solist oder Kammermusiker bei großen französischen Festivals auf (Festival de la Roque d’Anthéron, Oster- und Augustfestivals in Deauville, Wissembourg Festival, Chopin Festival in Paris, Musique à La Prée Festival, Classicaval Festival in Val d’Isère, Pont-Croix Festival…) sowie im Guimet Museum, dem Museum of Romantic Life, Teatro di Marcello in Rom und der Fondation Singer-Polignac in Paris und im Radio für Génération France Musique und die 8-Uhr-Konzerte.
Im Jahr 2023 war er Finalist im Clara Haskil-Wettbewerb und erhielt den Special Modern Times Prize, und im Februar 2024 wurde er mit den Thierry Scherz- und André-Hofmann-Preisen bei den Sommets Musicaux de Gstaad ausgezeichnet, über die er mit dem Label Claves eine Disc aufnehmen wird, die den Klavier- und Orchesterwerken von Robert Schumann gewidmet ist.
Er gewann den 4. Preis beim Queen-Elisabeth-Wettbewerb 2025. Arthur ist Künstler in Residence bei der Fondation Singer-Polignac.

Bastian Spier,
2005 in München geboren, studiert seit 2023 Horn bei Prof. Sibylle Mahni an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Ersten Unterricht erhielt er 2012 bei Manfred Neukirchner, später wechselte er zu Johannes Kaltenbrunner. Von 2020 bis 2023 war Bastian Jungstudent an der HfMT München in der Klasse von Prof. Johannes Hinterholzer, Prof. Carsten Duffin und Hasko Kröger.
Weitere prägende Impulse erhielt er von Prof. Christoph Eß. Als mehrfacher 1. Bundespreisträger beim Wettbewerb Jugend musiziert wurde er mit Sonderpreisen der Heidi-Arnold-Stiftung, der Sparkasse sowie der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet. Seit 2024 wird er als Stipendiat der Mozart Gesellschaft Dortmund und der Jütting-Stiftung gefördert. Erste Orchesterfahrung sammelte Bastian im Bundesjugendorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie, der Camerata Hamburg und dem Konzerthausorchester Berlin. 2024-2025 hatte er einen Zeitvertrag bei den Bamberger Symphonikern. Neben dem Orchesterspiel stellt die
Kammermusik für ihn einen zentralen Bestandteil seiner Künstlerischen Tätigkeit dar. Er gehört dem Holzbläserquintett Ensemble Quinton an, das Stipendien der Villa Musica, des Deutschen Musikwettbewerbs sowie der Mozart Gesellschaft Dortmund erhalten hat. Sein Solodebüt gab er 2023 mit Strauss 1. Hornkonzert und dem Odeon Jugendsinfonieorchester. 2025 führte er dasselbe Stück mit den Bremer Philharmonikern auf.

Das Sinfonieorchester Hannover
spielt seit über 60 Jahren eine herausragende Rolle innerhalb des hannoverschen Kulturlebens. Das Ensemble setzt sich zusammen aus Studierenden, jungen Berufstätigen, Schülerinnen und Schülern. Einen Großteil bilden Studierende unterschiedlicher Studiengänge der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Die Leitung liegt traditionell in den Händen von Professoren bzw. Dozenten der Musikhochschule, sodass vielfältige Kooperationen stattfinden. Aufgrund dieser spezifischen Zusammensetzung behauptet das SOH seinen Ruf als „semiprofessionelles“ Orchester von herausragendem musikalischen Niveau.
Im alljährlichen Open-Air Konzert im Georgengarten, das jedes Mal 5.000 Zuhörer und mehr anlockt, trifft das Orchester auf Solisten von internationalem Rang und präsentiert sich einer breiten Öffentlichkeit. Daneben werden turnusmäßig zwei Konzertprogramme pro Jahr erarbeitet.
Magdalena Klein
war mehrere Jahre musikalische Assistentin der Bochumer Symphoniker. Dort zeichnete sie sich nicht nur durch ihr Dirigat in verschiedenen Konzertformaten, sondern auch durch ihre Vielseitigkeit in den Bereichen Moderation, Konzerteinführung und Educationarbeit aus. Die Arbeit mit Jugendorchestern und Nachwuchsmusiker:innen ist ihr ein besonderes Herzensanliegen. Sie schloss ihr Masterstudium in Orchesterdirigieren an der International Conducting Academy der Universität der Künste Berlin unter Prof. Steven Sloane und Prof. Harry Curtis ab. 2019 qualifizierte sie sich als Finalistin des Dirigierwettbewerbs deutscher Musikhochschulen in Nürnberg. Die Rudolf-Augstein-Stiftung nahm sie als bisher einzige Dirigentin in ihr Mentorship-Programm re:balance auf, das Gleichberechtigung in den Künsten fördert.
