Tris­tan Cornut


Tris­tan Cornet, Cello

Eines der wich­tigs­ten Dinge für Tris­tan Cornut ist der Austausch und Dialog in der Musik. Deswe­gen ist er in verschie­de­nen Berei­chen der Musik­welt tätig: er ist seit 2012 Solo­cel­list der Kammer­phil­har­mo­nie Bremen, hat als Solo­cel­list u.a mit der Baden-Bade­ner Phil­har­mo­nie, dem Stutt­gar­ter Kammer­or­ches­ter, dem Münch­ner Kammer­or­ches­ter, dem Ensem­ble Reso­nanz, dem Phil­har­mo­ni­schen Orches­ter Straß­burg, dem Sympho­nie­or­ches­ter des Baye­ri­schen Rund­funks und dem Phil­har­mo­ni­schen Orches­ter Tokyo gespielt. Tris­tan hat mit Anto­nio Mene­ses, Salva­to­re Accar­do, Bruno Giuran­na und Miguel da Silva musi­ziert.

Zurück zu den Anfän­gen: 1985 in Paris gebo­ren, nimmt Tris­tan Cornut seit dem jungen Alter von 5 Jahren Celloun­ter­richt. Das Cello-spie­len wird zu seiner Leiden­schaft und der Weg zum Profes­sio­nel­len Cellist eine Selbst­ver­ständ­lich­keit. Er selbst sagt, er könne sich ein Leben ohne sein Instru­ment und seine Musik schwer vorstel­len. Er liebt die Freu­de des Spie­lens und mag es, seine Kennt­nis der Musik jeden Tag aufs Neue zu vertie­fen.

Tris­tan hat am Conser­va­toire Natio­nal Supé­ri­eur de Musi­que de Paris bei Roland Pidoux studiert. Er hat jedoch auch eine musi­ka­li­sche Verbin­dung zu Deutsch­land: Tris­tan hat an den Musik­hoch­schu­len Frei­burg und Stutt­garts bei Jean-Guihen Quey­ras studiert. Er hat außer­dem Meis­ter­kur­se bei Wolf­gang Bött­cher, Anner Byls­ma, Anto­nio Mene­ses und Bernard Green­house besucht. Heute lehrt er an der Musik­hoch­schu­le Stutt­gart.

Neben seinen Solo- und Orches­ter­tä­tig­kei­ten spielt Tris­tan auch in zwei Kammer­mu­sik- Ensem­bles: dem Stefan Zweig Trio in Wien, und dem Ensem­ble Gust­ave in Paris. Das Stefan Zweig Trio spielt Konzer­te in Deutsch­land und Öster­reich, und das Ensem­ble Gust­ave arbei­tet derzeit an einer CD-Produk­ti­on breto­ni­scher Kompo­nis­ten, die 2016 veröf­fent­licht werden wird. Sein erstes Album hat er mit dem Gitar­ris­ten Emma­nu­el Ross­fel­der aufge­nom­men. In Zukunft will er sich auf Solo- und Kammer­mu­sik konzen­trie­ren, ohne jedoch seine Lehr­tä­tig­kei­ten und Orches­ter­mu­sik zu vernach­läs­si­gen.

Tris­tan hat mehre­re Prei­se gewon­nen, darun­ter 2005 den Sonder­preis beim Luto­slaw­ski- Wett­be­werb, 2007 den 1. Preis beim Domnick-Wett­be­werb in Stutt­gart, 2009 den 2. Preis beim Gaspar Cassa­do Wett­be­werb in Hachio­ji, Japan, und 2010 den 3. Preis und zwei Sonder­prei­se beim ARD-Musik­wett­be­werb in München. Bei folgen­den Kammer­mu­sik­wett­be­wer­ben wurde er auch ausge­zeich­net: 3. Preis und Publi­kums­preis in Melbourne (2011), 1. Preis in Trond­heim (2011), 1. Preis, Publi­kums­preis und Sonder­preis beim Joseph Haydn Wett­be­werb in Wien (2015)

Tris­tan spielt aktu­ell ein Cello von dem deut­schen Geigen­bau­er Urs Mäch­ler aus dem Jahre 2005.

Auftritt bei folgen­dem Konzert in der Saison 2020:


Kammer­mu­sik­abend

Clai­re Huang­ci, Klavier
Tris­tan Cornut, Violon­cel­lo

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