8. Septem­ber 2014 — Neue Pres­se

Roya­le Musik vor dem Busch-Muse­um

Tolle Stim­mung beim Chopin-Open-Air im Geor­gen­gar­ten mit viel briti­scher Musik.


HANNO­VER. Georg hießen die Köni­ge aus Hanno­ver auf dem briti­schen Thron. Da ist es doch ange­mes­sen, die roya­le Verbin­dung mit einem beson­de­ren Konzert nun im Geor­gen­gar­ten zu feiern. Zum mitt­ler­wei­le 26. Mal gabs vor dem Muse­um Wilhelm Busch das open-Air-Konzert der Chopin-Gesell­schaft.

Trotz Bewöl­kung und teil­wei­se leich­tem Niesel­re­gen genos­sen doch rund 2500 Besu­cher drau­ßen die Musik – liegend, auf Camping­stüh­len sitzend und lust­wan­delnd. Zwischen­durch konn­te man sich vom mitge­brach­ten Pick­nick bedie­nen und die beson­de­re Atmo­sphä­re genie­ßen.

Wenn briti­sche Musik gefragt ist, darf Edward Elgar nicht fehlen: Drei Märsche aus „Pomp and Circum­s­tan­ces“ gab es. Dazu sechs bekann­te Songs aus Groß­bri­tan­ni­en. Darun­ter „Greens­lee­ves” oder „Rule Britan­nia” – zum Mitsin­gen. nach der Pause das zwei­te Klavier­kon­zert von Franz Liszt.

Wieder mit dabei war das Junge Sinfo­nie­or­ches­ter Hanno­ver unter der Leitung von Tobi­as Rokahr (42). Ergänzt wurde das Konzert im Frei­en von drei erfolg­rei­chen jungen Künst­lern: dem Bari­ton Sönke Tams Frei­er (25), der Sopra­nis­tin Iva Martin­ce­vic (23) und dem Pianis­ten Kausi­kan Rajesh­ku­mar (24). Das begeis­ter­te Zusam­men­spiel der jungen Künst­ler in locke­rer Pick­nick-Atmo­sphä­re sorg­te trotz des doch recht trüben Wetters für warme Begeis­te­rung. dhc