28. August 2017 — HAZ

Rekord im Garten

VON STEFAN ARNDT


Das Wetter hat bestens mitge­spielt — und die Musi­ker sowie­so: Die 29. Ausga­be des Open-Air-Konzer­tes der Chopin Gesell­schaft Hanno­ver hat am Sonn­tag­nach­mit­tag so viele Besu­cher in den Geor­gen­gar­ten gezo­gen wie seit Langem nicht mehr. Nach Anga­ben der Veran­stal­ter waren rund 7500 Zuhö­rer im Park dabei, als das Junge Sinfo­nie­or­ches­ter Hanno­ver unter Leitung von Tobi­as Rokahr schwung­voll und sicher Auszü­ge aus Peter Tschai­kow­skis Ballett­mu­si­ken spiel­te. Der große Beifall stei­ger­te sich noch, als die Solis­ten dazu­ka­men.

Zunächst waren die Sänger zu erle­ben, die im vergan­ge­nen Jahr den Gesangs­wett­be­werb der Hamel-Stif­tung gewon­nen hatten: Bari­ton Denis Milo und Sopra­nis­tin Carmen Arta­za sangen jeweils Arien von Mozart und Rossi­ni, bevor sie bei der Zuga­be aus der „Lusti­gen Witwe” nicht nur gemein­sam sangen, sondern auch tanz­ten. Viel Beifall gab es auch für die russi­sche Pianis­tin Varva­ra Nepom­nyash­cha­ya, die Rach­ma­ni­nows „Paga­ni­ni-Varia­tio­nen” spiel­te.