Pressestimmen

2. September 2025 – HAZ

Picknick und Wohlklang

Rund 7000 Menschen genießen Klassik im Grünen
Von Christian Seibt

Der schöne Anblick ist Tradition: Ein großes weißes Zeltdach überspannt die Konzertbühne auf der Rasenfläche vor dem Wilhelm-Busch-Museum, unter dem das Sinfonieorchester Hannover mit jungen musikalischen Gästen musiziert. Auf dem Grün und unter den angrenzenden Bäumen davor picknickt das Publikum und genießt die klassische Musik unter freiem Himmel.

Bereits zum 35. Mal gibt es dieses besondere, kostenfreie Sonntagskonzert im Georgengarten, das von der Chopin-Gesellschaft Hannover ausgerichtet wird. Rund 7000 Besucher, vom Kleinkind bis zum betagten Menschen – und auch mancher Hund – , erleben ein schönes Sommerkonzert. Das Wetter spielt mit.

Einsatz für den Nachwuchs

Familien und Freundesgruppen sitzen oder liegen auf Picknickdecken, viele sitzen auch auf Klappstühlen. Die meisten Besucher lassen es sich auch kulinarisch gut gehen, sie haben Essen und Getränke dabei. Sookie Schober, Präsidentin der Chopin-Gesellschaft Hannover, begrüßt das Publikum und erklärt: „Das Ziel der Chopin-Gesellschaft ist es, junge Künstlerinnen und Künstler zu fördern.“

Dirigent Tobias Rokahr und das Sinfonieorchester Hannover verantworten seit langem die Musik bei diesem Traditionskonzert und überzeugen auch diesmal mit schöner Klangfülle, Sinn für Dramatik und feiner Dynamik. Mit der Ouvertüre zu „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner beginnt das Konzert.

Jun-Ho Gabriel Yeo springt ein

Danach begleitet das Orchester den jungen Klarinettisten Joscha Kremsler, Jahrgang 2005. Dieser brilliert mit dem Klarinettenkonzert Nr. 1 f-Moll op. 73 von Carl Maria von Weber, mit schönem Ton, präzisem und dynamischen Spiel. Dafür bekommen er und das Orchester starken Applaus, Jubel und Ovationen im Stehen.

Nach der Pause steht das Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467 von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Programm. Da die angekündigte 24-jährige Pianistin Marie Sophie Hauzel erkrankt ist, übernimmt ihr zwei Jahre älterer Kollege Jun-Ho Gabriel Yeo das Tastenspiel. Mit wundervoller Leichtigkeit, viel Gefühl und Virtuosität erklingen die Klavierläufe und Melodien. Und das populäre Hauptthema des zweiten Satzes, die romantische Melodie, ist ein Hörgenuss. Auch hier gibt es begeisterten Applaus, Jubel und Ovationen im Stehen.

Zurecht: Alle musikalischen Akteure harmonieren sehr gut miteinander. Das Zuhören macht Freude, und beide Solisten beschenken das Publikum noch mit Zugaben.

Quellenangabe: HAZ vom 02.09.2025, Seite 18

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